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Das pädagogische Heft, das Kindern der ersten Klasse das Alphabet näher bringen soll, ist am Interkulturellen Institut Takuapí im Rahmen des Projekts “Tape Porã” entwickelt worden. Es soll zur Verbesserung der Lebensbedingungen der indigenen Mbya-Guaraní-Gemeinschaften in der Region Ruiz de Montoya beitragen. Finanziert wird das Projekt von der Europäischen Union und der deutschen Organisation «Brot für die Welt».

🇩🇪 Übersetzung: Karen Drobner

Die Stiftung wird Kopien in den Schulen der Region ausgeben und plant, das Material in der gesamten Provinz Misiones zu verteilen.

Vorstandsmitglied von Hora de Obrar, Nicolás Rosenthal, betonte, dass «dies ein notwendiges didaktisches Instrument ist, um eine qualitativ hochwertige interkulturelle Bildung zu gewährleisten.” Darüber hinaus sei das Handbuch äußerst wichtig für das Erlernen der Muttersprache.

Er erinnerte auch daran, dass die Mbya-Sprache mündlich weitergegeben wird, sodass es  oft schwierig ist, an schriftliches Material zu gelangen. Daher ist es wichtig, die pädagogische Arbeit der interkulturellen Schulen zu begleiten, die gemeinsam mit vielen Gemeinschaften Strategien und Materialien zur Sprachentwicklung finden.

Ayvurá Rayty ist das erste von drei Handbüchern, die im Rahmen des von der Europäischen Union und der deutschen Organisation «Brot für die Welt» finanzierten Projekts Tapé Porã erstellt werden.

Das neue Heft zum Erlernen des Alphabets

Das Handbuch dient dazu, das Alphabet mit Zeichnungen und motivierenden Anweisungen in Spanisch und Mbya Guarani zu üben. Es ist das Ergebnis mehrjähriger Unterrichtserfahrung und des wertvollen Beitrags der einheimischen Lehrassistenten, die daran gearbeitet haben, die Slogans und Bilder verständlich zu machen.

«In der interkulturellen zweisprachigen Modalität ist es von wesentlicher Bedeutung, Unterrichtsmaterial in der Muttersprache zu haben, das Bilder und Wörter aus der eigenen Kultur enthält. Nur so ist es möglich, einen sinnvollen Lehr- und Lernprozess für die Kinder zu schaffen», erklärte die Direktorin des Takuapí-Instituts, Alicia Novosat

Tape Porã zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von sechzehn indigenen Mbya-Guarani-Gemeinden in der Provinz Misiones im Gebiet Ruiz de Montoya zu verbessern.

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